Von Burkhard Bock

Es war eine kleine Schau von Talenten: Beim Schulpokal in Lychen zeigten die jungen Handballerinnen, was sie drauf haben. An Ehrgeiz mangelte es ihnen nicht. Um jeden Ball wurde hart gekämpft.

Lychen. Beim Schulpokalturnier im Handball starteten Mädchenmannschaften der Jahrgänge 2002 und jünger: Pannwitz-Grundschule, Egelpfuhl-Grundschule Templin, Waldhofschule Templin, Dreisee-Schule Fürstenberg und Puschkin-Grundschule Boitzenburg. Dieser Wettbewerb lieferte viel Spannung. "Fünf Mannschaften, ich freue mich, dass wieder so viele Mädchen Handball spielen", meinte Joachim Kolloff zur Begrüßung. Für die Schiedsrichter Iris Lemke, Harald Köhler und  Jan Wendland gab es viel zu tun. Teilweise wurde gehalten, gezerrt und gestoßen, so sehr waren alle in ihren Aktionen vertieft, weil um jeden Ball stark gekämpft wurde. Schnell zeigte sich ein gutes sportliches Niveau. Die Lychener gewannen gegen die spielstarken Mädchen der Egelpfuhlschule. Da auch Fürstenberg zum Auftakt siegte, gab es zwischen Lychen und Fürstenberg eine Spitzenpartie. Zwar klappte nicht alles, aber der Einsatz stimmte. Da waren die Schwächen bei den Torwürfen schnell vergessen. Die Pannwitz-Schülerinnen siegten 7:6. "Wir haben trotz Rückstand gekämpft und freuen über den Erfolg", schwärmte Angela Schween. Die Fürstenberger gaben sich aber nicht auf nach dem 9:5 gegen die Egelpfuhlschule und wurden Zweite. "Das Niveau war sehr gut, ich bin überrascht", so Joachim Kolloff. Er betonte, dass im Team der Waldhofschule keine aktive Handballerin war. Dennoch enttäuschte diese nicht. "Mein Kompliment an alle. Es gab heute tolle Leistungen", so Kolloff. Als beste Torhüterin wurde Jette Kern aus Boitzenburg geehrt, die große Paraden zeigte. Auch Mathilda Foltis aus Lychen überzeugte als beste Spielerin.